Der Fotograf

Manche Menschen mögen Tote mehr als Lebende.

Achtung! Diese Geschichte enthält blutige Schilderungen

Abends während der schwülen Sommertage begab sich der Fotograf vor die Tür. Er sog die warme Luft ein und blickte in das goldene Rot des Abends. Gerade hier am See waren die Menschen bis weit in den späten Tag auf den Straßen. Sie saßen in den kleinen Cafés, tranken kühlende Getränke und sahen den Kindern zu, die auf der Straße fröhlich spielten. Es war der perfekte Ort für Verliebte. Die Straßen waren eng und dunkel. Das eine oder andere Wort der Liebe war schon in die Ohren des anderen gehaucht worden. Wenn es langsam dunkel wurde, glitzerten die Lichter der am anderen Ufer liegenden Stadt auf der Wasseroberfläche. Leise erklang das Rauschen der Welle, die an das Ufer schwappten. Die Bäume flüsterten im zarten Abendwind. Dies war die Zeit, wenn sich der Fotograf auf die Straßen begab.

„Der Fotograf“ weiterlesen

Das leere Haus am Ende der Straße II

15. November

Dunkelheit…Der November ist der finsterste Monat des Jahres. Hinfort sind die warmen Sommerabende, in denen die Sonne bis in den Abend hinein am Himmel stand. Der November ist kalt, nass und düster. Der 15. November ist ein besonderer Tag. Ein Tag, um sich seinen eigenen Ängsten zu stellen… „Das leere Haus am Ende der Straße II“ weiterlesen