Septembermord Pt. II

Salve!

Da die Resonanz nach dem ersten Teil von »Septembermord« sehr groß war, folgt nun der zweite Teil! Ich war schon sehr früh von Werken wie George Orwells »1984« oder Aldous Huxleys »Brave New World« interessiert, ja regelrecht fasziniert. Meiner Meinung sind stellen dystopische Entwürfe in Kunst und Literatur den besseren Beitrag zur Verbesserung der Gesellschaft dar, da sie Wege in die Katastrophe zeigen und den zu interessierenden Dritten zum Nachdenken anregen (Eigentlich mal ein Thema für einen weiteren Beitrag).

Eine Warnung allerdings nach vorneweg: Ab diesem Teil nimmt die Brutalität im Werk stark zu. Gewisse, verwendete Begriffe sollen der Verdeutlichung des totalitären Regimes dienen und spiegeln nicht die Sicht des Autors wider.

Ansonsten viel Spaß!

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Machiavelli House – Erpressung


Erpressung

Er schlich heimlich über den Rasen, der seine Schritte verschluckte. Niemand konnte ihn sehen, würde ihn hören. Er trug komplett schwarze Kleidung, eine sinnvolle Anschaffung. Wie das Mitglied eines mittelalterlichen Ordens suchte er die Schatten und mied das Licht. Eine kleine Kamera trug er am Körper. Sein Ziel war ein großzügiges Appartement in der Nähe des Kapitols, des Zentrums des Internats. Es gehörte niemand anderem als Anthony, der rechten Hand von Edward Astor, dem Schulsprecher.

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