7 ungewöhnliche #Tipps zum Schreiben eines Buchs

Selbstzweifel sind die Laster eines jeden Schriftstellers. Ich bemerkte, dass ohne Zweifel das Schaffen von Kunst nicht möglich sei. Die größte Schwierigkeit für mich war es aber stets, eine Geschichte zu finden. Nicht notwendigerweise zu erfinden. – Aus dem Nachwort von „Das Feuer des Himmels“ 

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Paragons of Awkwardness #6 – In die gleiche Richtung loslaufen

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Nach Verabschiedung in die gleiche Richtung laufen

Schon seit einiger Zeit geriet ich vermehrt in Situationen, die zwar seltsam, aber keineswegs mehr »awkward« im eigentlichen Sinne waren. Aber dennoch sind diese Situationen längst nicht aus dem allgemeinen Gedächtnis verschwunden. Sie verbergen sich in den Abgründen des Alltags, sind meist nur von kurzer Dauer, entfalten ihre Wirkung aber sofort und mit besonderer Heftigkeit.

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Latein für alle Fälle: Wie man nicht an das Ende des Lateins kommt #1

Ist Latein tot?

Keineswegs!

Latein erlebt in der heutigen Zeit ein erstaunliches Revival. Nicht nur inspiriert die römische Antike zahllose Filme und Serien, darunter »Rome«, »Gladiator«, »Die Letzte Legion« oder »Der Adler der Neunten Legion«, sondern es finden auch diverse Sprüche und Redewendungen den Eingang in die Alltagssprache. Laut lachen musste ich dann, als ich meinen Namen wortwörtlich ins Lateinische übersetzte: Nicolaus Paficator Turbo. Dann hoffe ich doch, dass mein Leben irgendwann den Turbolader zündet…Ich selbst versuche stets, lateinische Redewendungen in meine Sprache einzubinden. Einige davon werde ich hier aufzählen, um ein wenig römische Schlagfertigkeit in den Alltag zu bringen: „Latein für alle Fälle: Wie man nicht an das Ende des Lateins kommt #1“ weiterlesen

Handtuch-Rhetorik #1


Über die Handtuch-Rhetorik: (aus dem Un-Duden) Als „Handtuch-Rhetoriker“ werden solche bezeichnet, die sich durch das Überwerfen eines Handtuchs die Würde eines römischen Orators (Redners) aneignen können und somit sich im Glauben wiegen, den Gegner durch die Erscheinung beeindrucken zu können.

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Paragons of Awkwardness #5

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Das Restaurant

In meiner Wohnung konnte es im Herbst ziemlich kalt werden. Die Zentralheizung tat nur selten ihren Dienst und dann auch noch antizyklisch: Ich Sommer war es meist zu warm, um sich dort aufzuhalten und im Winter froren selbst Eisbären. Vor einiger Zeit hatte ich in einem Fitnessstudio in einem ehrgeizigen Wettkampf einen Koloss besiegt und seine damalige Freundin hatte ihre Beziehung auf »terminiert« umgestellt. Sie hatte mir ihre Nummer gegeben und wir standen in regem Kontakt. Was mir nur manchmal wunderte war, dass meine Geschenke per Brieftaube nie ankamen, geschweigedenn meine Telegramme, wenn ich einmal keinen Empfang hatte. Aber mit diesen Wirkungen musste ich leben. Eines Abends lud ich sie zu mir ein, ich hatte für den späteren Abend einen Tisch in einem sehr guten Restaurant reserviert, das mir einer meiner Freunde empfohlen hatte. Ich dachte, ich könnte seinem Urteil trauen.

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