Paragons of Awkwardness #7

Der Weihnachtsmarkt

Auch die Weihnachtszeit hält allerlei Eigenartigkeiten bereit. Im Ernst.

Unser armer Protagonist verlebt einen großartigen Abend. Auch im Ernst.

O Tannenbaum, o Tannenbaum!

O du fröhliche, o du selige!

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Paragons of Awkwardness #6 – In die gleiche Richtung loslaufen

VI


Nach Verabschiedung in die gleiche Richtung laufen

Schon seit einiger Zeit geriet ich vermehrt in Situationen, die zwar seltsam, aber keineswegs mehr »awkward« im eigentlichen Sinne waren. Aber dennoch sind diese Situationen längst nicht aus dem allgemeinen Gedächtnis verschwunden. Sie verbergen sich in den Abgründen des Alltags, sind meist nur von kurzer Dauer, entfalten ihre Wirkung aber sofort und mit besonderer Heftigkeit.

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Paragons of Awkwardness #5

V


Das Restaurant

In meiner Wohnung konnte es im Herbst ziemlich kalt werden. Die Zentralheizung tat nur selten ihren Dienst und dann auch noch antizyklisch: Ich Sommer war es meist zu warm, um sich dort aufzuhalten und im Winter froren selbst Eisbären. Vor einiger Zeit hatte ich in einem Fitnessstudio in einem ehrgeizigen Wettkampf einen Koloss besiegt und seine damalige Freundin hatte ihre Beziehung auf »terminiert« umgestellt. Sie hatte mir ihre Nummer gegeben und wir standen in regem Kontakt. Was mir nur manchmal wunderte war, dass meine Geschenke per Brieftaube nie ankamen, geschweigedenn meine Telegramme, wenn ich einmal keinen Empfang hatte. Aber mit diesen Wirkungen musste ich leben. Eines Abends lud ich sie zu mir ein, ich hatte für den späteren Abend einen Tisch in einem sehr guten Restaurant reserviert, das mir einer meiner Freunde empfohlen hatte. Ich dachte, ich könnte seinem Urteil trauen.

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Paragons of Awkwardness #4.5 – Die Fortsetzung

IV


Das Fitnessstudio Pt. II

Was hatte ich mir nur dabei gedacht? Ich hatte in einem Anflug von Eifersucht und Selbstüberschätzung einen Koloss herausgefordert, der zum Frühstück vermutlich Rinderhoden verspeiste und Blut aus Menschenopfern trank. In welcher Fitness-Disziplin vermochte ich gegen ihn zu bestehen? Andererseits hatte es Vorteile, wenn ich gegen ihn antrat, mein Mut würde bald das Gespräch in der Szene sein und ich ein Held der Schwachen (buchstäblich!) und Unterdrückten. Und nun würde er mich zum Frühstück verspeisen. „Paragons of Awkwardness #4.5 – Die Fortsetzung“ weiterlesen

Paragons of Awkwardness #3

Regen, Regen, nichts als Regen. Dieser schlechte Anfang eines jeden mit Weltschmerz triefendem Romans beschreibt den heutigen Tag sehr gut, trotz der klischeehaften Darstellung. Wohin ich heute auch meinen Fuß setzte, er wurde nass. Unter der Dusche, in der Stadt, zwischen den Häusern. Vom Regen in die Traufe, sozusagen. Gut, wenn man in diesen Situationen einen Regenschirm besitzt. Dieses kleine Wunderwerk der Technik ist eine Meisterleistung der modernen Ingenieurskunst. Mit nur einem einzigen Handgriff verwandelt sich ein handliches kleines Etwas in ein ganz wunderbares Instrumentarium, das mich vor Regen, Wind und notfalls auch Sonne beschützt. Vorzüge über Vorzüge. Ohne einen Regenschirm wäre die moderne Zivilisation zweifellos verloren.
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